1. Prothrombinzeit (PT)
Die PT spiegelt hauptsächlich den Zustand des exogenen Gerinnungssystems wider, wobei der INR-Wert häufig zur Überwachung oraler Antikoagulanzien herangezogen wird. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Diagnose eines präthrombotischen Zustands, einer disseminierten intravasalen Koagulopathie (DIC) und von Lebererkrankungen. Sie dient als Screening-Test für das exogene Gerinnungssystem und ist zudem ein wichtiges Mittel zur Kontrolle der Dosierung oraler Antikoagulanzien.
Ein PTA-Wert unter 40 % deutet auf eine ausgedehnte Leberzellnekrose und eine verminderte Synthese von Gerinnungsfaktoren hin. Beispielsweise 30 %
Die Verlängerung zeigt sich bei:
a. Ausgedehnte und schwere Leberschäden entstehen hauptsächlich durch die Bildung von Prothrombin und verwandten Gerinnungsfaktoren.
b. Vitamin-K-Mangel: Vitamin K wird zur Synthese der Faktoren II, VII, IX und X benötigt. Bei einem Vitamin-K-Mangel sinkt die Produktion, und die Prothrombinzeit verlängert sich. Dies tritt auch bei Verschlussikterus auf.
C. DIC (diffuse intravaskuläre Koagulation), bei der aufgrund einer ausgedehnten mikrovaskulären Thrombose eine große Menge an Gerinnungsfaktoren verbraucht wird.
d. Spontane neonatale Blutung, angeborener Prothrombinmangel, Antikoagulanzientherapie.
Verkürzt gesehen in:
Wenn sich das Blut in einem hyperkoagulablen Zustand befindet (z. B. frühe DIC, Myokardinfarkt), thrombotische Erkrankungen (z. B. zerebrale Thrombose) usw.
2. Thrombinzeit (TZ)
Spiegelt hauptsächlich den Zeitpunkt wider, an dem Fibrinogen in Fibrin umgewandelt wird.
Die Verlängerung zeigt sich bei: erhöhtem Heparin- oder Heparinoidspiegel, erhöhter AT-III-Aktivität, abnormer Menge und Qualität des Fibrinogens. DIC-Hyperfibrinolysestadium, niedrige (fehlende) Fibrinogenämie, abnorme Hämoglobinämie, erhöhte (Proto-)Fibrinabbauprodukte (FDPs) im Blut.
Die Reduktion hat keine klinische Bedeutung.
3. Aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT)
Die aPTT spiegelt hauptsächlich den Zustand des körpereigenen Gerinnungssystems wider und wird häufig zur Überwachung der Heparin-Dosierung eingesetzt. Sie gibt die Konzentrationen der Gerinnungsfaktoren VIII, IX, XI und XII im Plasma wieder und dient als Screening-Test für das körpereigene Gerinnungssystem. Die aPTT wird üblicherweise zur Überwachung der Heparin-Antikoagulationstherapie verwendet.
Die Verlängerung zeigt sich bei:
a. Mangel an Gerinnungsfaktoren VIII, IX, XI, XII:
b. Reduktion der Gerinnungsfaktoren II, V, X und Fibrinogen wenige;
C. Es gibt gerinnungshemmende Substanzen wie Heparin;
d, erhöhte Konzentration von Fibrinogenabbauprodukten; e, DIC.
Verkürzt gesehen in:
Hyperkoagulabler Zustand: Wenn gerinnungsfördernde Substanzen ins Blut gelangen und die Aktivität der Gerinnungsfaktoren zunimmt usw.:
4.Plasmafibrinogen (FIB)
Spiegelt hauptsächlich den Fibrinogengehalt wider. Plasmafibrinogen ist das Gerinnungsprotein mit dem höchsten Gehalt aller Gerinnungsfaktoren und ein Akute-Phase-Faktor.
Erhöhtes Risiko bei: Verbrennungen, Diabetes, akuten Infektionen, akuter Tuberkulose, Krebs, subakuter bakterieller Endokarditis, Schwangerschaft, Lungenentzündung, Cholezystitis, Perikarditis, Sepsis, nephrotischem Syndrom, Urämie, akutem Myokardinfarkt.
Eine Reduktion ist zu beobachten bei: Angeborener Fibrinogenstörung, DIC-bedingter Auszehrung in der Hypokoagulationsphase, primärer Fibrinolyse, schwerer Hepatitis, Leberzirrhose.
5.D-Dimer (D-Dimer)
Sie spiegelt hauptsächlich die Funktion der Fibrinolyse wider und dient als Indikator zur Bestimmung des Vorhandenseins oder Fehlens von Thrombose und sekundärer Fibrinolyse im Körper.
D-Dimer ist ein spezifisches Abbauprodukt von vernetztem Fibrin, dessen Konzentration im Plasma nur nach einer Thrombose ansteigt. Daher ist es ein wichtiger molekularer Marker für die Diagnose einer Thrombose.
Bei sekundärer Fibrinolyse-Hyperaktivität war der D-Dimer-Spiegel signifikant erhöht, nicht jedoch bei primärer Fibrinolyse-Hyperaktivität. Dies ist ein wichtiger Indikator zur Unterscheidung der beiden Formen.
Der Anstieg ist bei Erkrankungen wie tiefer Venenthrombose, Lungenembolie und DIC mit sekundärer Hyperfibrinolyse zu beobachten.
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