Langes Sitzen über 4 Stunden erhöht das Thromboserisiko.


Autor: Erfolgsmensch   

PS: Vier Stunden ununterbrochenes Sitzen erhöht das Thromboserisiko. Sie fragen sich vielleicht warum?

Das Blut, das aus den Beinen zurück zum Herzen fließt, ist wie ein Aufstieg auf einen Berg. Die Schwerkraft muss überwunden werden. Beim Gehen spannen sich die Beinmuskeln an und unterstützen die Bewegung rhythmisch. Bleiben die Beine lange unbewegt, kann das Blut stagnieren und sich verklumpen. Durch ständige Bewegung wird dies verhindert.

Langes Sitzen verringert die Muskelkontraktion der Beine und verlangsamt die Durchblutung der unteren Extremitäten, wodurch das Thromboserisiko steigt. Vier Stunden Sitzen ohne Bewegung erhöhen das Risiko einer Venenthrombose.

Bei einer Venenthrombose sind hauptsächlich die Venen der unteren Extremitäten betroffen, wobei die tiefe Venenthrombose der unteren Extremitäten am häufigsten vorkommt.

Das Beunruhigendste daran ist, dass eine tiefe Venenthrombose der unteren Extremitäten eine Lungenembolie verursachen kann. In der klinischen Praxis gehen über 60 % der Lungenembolien auf tiefe Venenthrombosen der unteren Extremitäten zurück.

 

Sobald die vier Körpersignale auftreten, ist besondere Vorsicht hinsichtlich einer Thrombose geboten!

 ✹Einseitiges Ödem der unteren Extremität.

 ✹Wadenschmerzen sind empfindlich und können durch leichte Reize verstärkt werden.

 ✹Natürlich gibt es auch eine kleine Anzahl von Menschen, die zunächst keine Symptome haben, aber die oben genannten Symptome können innerhalb einer Woche nach einer Auto- oder Flugzeugfahrt auftreten.

 ✹Bei einer sekundären Lungenembolie können Beschwerden wie Atemnot, Bluthusten, Ohnmacht, Brustschmerzen usw. auftreten.

 

Diese fünf Personengruppen haben ein hohes Risiko, an einer Thrombose zu erkranken.

Die Wahrscheinlichkeit ist sogar doppelt so hoch wie bei normalen Menschen, also Vorsicht!

1. Patienten mit Bluthochdruck.

Patienten mit Bluthochdruck haben ein hohes Thromboserisiko. Erhöhter Blutdruck steigert den Widerstand der glatten Muskulatur kleiner Blutgefäße und schädigt das Gefäßendothel, was das Thromboserisiko erhöht. Auch Patienten mit Fettstoffwechselstörungen, dickflüssigem Blut und erhöhtem Homocysteinspiegel sollten besonders auf die Thromboseprophylaxe achten.

2. Menschen, die eine bestimmte Körperhaltung über einen längeren Zeitraum beibehalten.

Wer beispielsweise mehrere Stunden in einer Position verharrt, etwa lange sitzt oder liegt, erhöht sein Risiko für Blutgerinnsel deutlich. Auch Menschen, die in ihrem Leben schon einmal stundenlang in Bussen oder Flugzeugen gesessen haben, tragen ein erhöhtes Risiko, insbesondere bei geringer Flüssigkeitszufuhr. Lehrer, Fahrer, Verkäufer und andere Berufsgruppen, die lange in einer bestimmten Haltung verharren müssen, haben ein relativ hohes Risiko.

3. Menschen mit ungesunden Lebensgewohnheiten.

Dazu gehören Menschen, die rauchen, sich ungesund ernähren und sich lange Zeit nicht bewegen. Insbesondere Rauchen verursacht Gefäßkrämpfe, die zu Schäden am Gefäßendothel und in der Folge zur Bildung von Blutgerinnseln führen können.

4. Übergewichtige und an Diabetes erkrankte Menschen.

Diabetespatienten weisen verschiedene Risikofaktoren auf, die die Entstehung von arteriellen Thrombosen begünstigen. Diese Erkrankung kann zu Störungen des Energiestoffwechsels des Gefäßendothels führen und die Blutgefäße schädigen.

Studien haben gezeigt, dass das Risiko einer Venenthrombose bei Menschen mit Adipositas (BMI > 30) 2- bis 3-mal so hoch ist wie bei nicht adipösen Menschen.

 

Ergreifen Sie im Alltag Maßnahmen zur Vorbeugung von Thrombosen.

1. Treibe mehr Sport.

Das Wichtigste zur Vorbeugung von Thrombosen ist Bewegung. Regelmäßige Bewegung stärkt die Blutgefäße. Empfohlen wird, mindestens eine halbe Stunde täglich und mindestens fünfmal pro Woche Sport zu treiben. Dies reduziert nicht nur das Thromboserisiko, sondern stärkt auch das Immunsystem.

Eine Stunde am Computer oder vier Stunden auf einem Langstreckenflug – Ärzte und Menschen, die lange stehen müssen, sollten regelmäßig ihre Haltung wechseln, sich bewegen und Dehnübungen machen.

2. Treten Sie weiter.

Für Menschen mit sitzender Tätigkeit gibt es eine einfache und leicht anzuwendende Methode: Stellen Sie sich mit beiden Füßen auf die Nähmaschine, heben Sie die Zehen an und setzen Sie sie wieder ab. Üben Sie dabei etwas Kraft aus. Legen Sie Ihre Hände auf die Waden, um die Muskeln zu spüren. Spannen Sie eine Wade an und lassen Sie die andere locker – das hat denselben Effekt wie beim Gehen.Diese Behandlung kann einmal pro Stunde durchgeführt werden, um die Durchblutung der unteren Extremitäten zu verbessern und der Bildung von Blutgerinnseln vorzubeugen.

3. Trinken Sie viel Wasser.

Unzureichende Flüssigkeitszufuhr erhöht die Blutviskosität und erschwert die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten. Die empfohlene tägliche Trinkmenge beträgt 2000–2500 ml, wobei ältere Menschen besonders darauf achten sollten.

4. Trinken Sie weniger Alkohol.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann Blutzellen schädigen und die Zelladhäsion erhöhen, was zu Thrombosen führen kann.

5. Hören Sie mit dem Rauchen auf.

Patienten, die lange rauchen, schaden sich selbst auf grausame Weise. Schon eine kleine Zigarette kann unabsichtlich die Durchblutung aller Körperteile beeinträchtigen und verheerende Folgen haben.

6. Ernähre dich gesund.

Halten Sie ein gesundes Gewicht, senken Sie Ihren Cholesterin- und Blutdruckspiegel und essen Sie mehr dunkelgrünes Blattgemüse, farbenfrohes Gemüse (wie gelben Kürbis, rote Paprika und violette Aubergine), Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte (wie Haferflocken und braunen Reis) sowie Omega-3-reiche Lebensmittel (wie Wildlachs, Walnüsse, Leinsamen und Weidefleisch). Diese Lebensmittel tragen zu einem gesunden Gefäßsystem und einer verbesserten Herzgesundheit bei und unterstützen Sie beim Abnehmen.

7. Lebe regelmäßig.

Überstunden, langes Aufbleiben und zunehmender Stress können im Notfall zu einem kompletten Verschluss der Arterie führen. Noch schlimmer ist es, wenn die Arterie plötzlich vollständig verschlossen ist – dann kann es zu einem Herzinfarkt kommen. Viele junge und mittelalte Menschen erleiden aufgrund von langem Aufbleiben, Stress und einem unregelmäßigen Lebensstil einen Herzinfarkt. Deshalb: Gehen Sie früh ins Bett!