Unser Blut enthält Antikoagulanzien und Gerinnungssysteme, die unter gesunden Bedingungen ein dynamisches Gleichgewicht aufrechterhalten. Verlangsamt sich jedoch die Durchblutung, verändern sich die Gerinnungsfaktoren und werden die Blutgefäße geschädigt, wird die Antikoagulationsfunktion geschwächt oder die Gerinnung überaktiv, was insbesondere bei Menschen, die lange sitzen, zu Thrombosen führen kann. Bewegungsmangel und unzureichende Flüssigkeitszufuhr verlangsamen den venösen Blutfluss in den Beinen, wodurch sich Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden und schließlich ein Thrombus entsteht.
Sind Menschen mit sitzender Lebensweise anfälliger für Thrombosen?
Studien haben gezeigt, dass langes Sitzen vor dem Computer von mehr als 90 Minuten die Durchblutung im Kniebereich um mehr als die Hälfte reduziert und somit das Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Vier Stunden ohne Bewegung steigern das Risiko einer Venenthrombose. Ein Blutgerinnsel kann lebensbedrohliche Schäden verursachen. Ein Gerinnsel in der Halsschlagader kann einen akuten Hirninfarkt auslösen, ein Darmverschluss kann zu Darmnekrose führen. Verstopfte Blutgefäße in den Nieren können Nierenversagen oder Urämie verursachen.
Wie kann die Bildung von Blutgerinnseln verhindert werden?
1. Machen Sie mehr Spaziergänge
Gehen ist eine einfache Bewegungsform, die den Grundumsatz steigert, die Herz-Lungen-Funktion verbessert, den aeroben Stoffwechsel aufrechterhält, die Durchblutung fördert und die Ablagerung von Blutfetten in den Blutgefäßwänden verhindert. Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten und mehr als 3 Kilometer, 4 bis 5 Mal pro Woche. Ältere Menschen sollten anstrengende körperliche Betätigung vermeiden.
2. Fußheben durchführen
Tägliches Hochlagern der Füße für 10 Sekunden kann die Durchblutung fördern und Thrombosen vorbeugen. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor: Strecken Sie die Knie, haken Sie die Füße 10 Sekunden lang mit voller Kraft an und dehnen Sie sie anschließend kräftig, aber nicht zu lange. Achten Sie dabei auf langsame und sanfte Bewegungen. Dies trainiert das Sprunggelenk und fördert die Durchblutung der Beine.
3. Iss mehr Tempeh.
Tempeh ist ein Lebensmittel aus schwarzen Bohnen, das Harnwegsenzyme im Blutgerinnsel auflösen kann. Die darin enthaltenen Bakterien produzieren große Mengen an Antibiotika und Vitamin B, die der Bildung von Hirnthrombosen vorbeugen und die Hirndurchblutung verbessern können. Da Tempeh bei der Verarbeitung Salz enthält, sollte man beim Kochen die Salzmenge reduzieren, um Bluthochdruck und Herzerkrankungen durch übermäßigen Salzkonsum zu vermeiden.
Tipps:
Geben Sie das Rauchen und Trinken auf, treiben Sie mehr Sport, stehen Sie jede Stunde, die Sie sitzen, 10 Minuten auf oder dehnen Sie sich, vermeiden Sie kalorien- und fettreiche Lebensmittel, reduzieren Sie Ihren Salzkonsum und nehmen Sie nicht mehr als 6 Gramm Salz pro Tag zu sich. Essen Sie täglich eine Tomate. Sie enthält viel Zitronen- und Apfelsäure, die die Magensäuresekretion anregt, die Verdauung fördert und die Magen-Darm-Funktion reguliert. Die enthaltenen Fruchtsäuren können außerdem den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken sowie Blutungen stillen. Sie verbessern zudem die Elastizität der Blutgefäße und helfen, Blutgerinnsel aufzulösen.

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