Mit steigendem Lebensstandard erhöht sich auch der Blutfettspiegel. Stimmt es, dass übermäßiges Essen zu einem Anstieg der Blutfettwerte führt?
Zunächst einmal: Was sind Blutfette?
Es gibt zwei Hauptquellen für Blutfette im menschlichen Körper:
Eine Möglichkeit ist die Synthese im Körper. Leber, Dünndarm, Fettgewebe und andere Gewebe des menschlichen Körpers können Blutfette synthetisieren, die etwa 70–80 % der gesamten Blutfette ausmachen. Dieser Aspekt hängt hauptsächlich mit genetischen Faktoren zusammen.
Der zweite Faktor ist die Ernährung. Lebensmittel haben einen wichtigen Einfluss auf die Blutfettwerte. Wer beispielsweise ganzen Fisch, stückiges Fleisch und Alkohol in großen Mengen isst, riskiert einen Anstieg der Blutfettwerte.
Darüber hinaus können auch ungesunde Lebensgewohnheiten wie zu wenig Bewegung, langes Sitzen, Alkoholismus, Rauchen, psychischer Stress oder Angstzustände usw. zu erhöhten Blutfettwerten führen.
Gefahren erhöhter Blutfettwerte:
1. Eine langfristige Hyperlipidämie kann zu einer Fettleber führen, eine Leberzirrhose auslösen und die Leberfunktion stark beeinträchtigen.
2. Hohe Blutfettwerte können zu Bluthochdruck führen.
3. Hyperlipidämie führt leicht zu Arteriosklerose.
4. Hohe Blutfettwerte können zudem leicht zu Herz-Kreislauf- und zerebrovaskulären Erkrankungen wie koronarer Herzkrankheit, Angina pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall führen.
Wie lässt sich Hyperlipidämie effektiv behandeln?
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Zusammengefasst lässt sich das Prinzip „vier niedrige, ein hoher und eine angemessene Menge“ anwenden: wenig Energie, wenig Fett, wenig Cholesterin, wenig Zucker, viele Ballaststoffe, angemessene Menge an Eiweiß.
1. Energiearm: Die Gesamtenergiezufuhr sollte begrenzt werden. Die Grundnahrungsmittel sind darauf ausgelegt, die notwendigen physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers aufrechtzuerhalten. Die Kohlenhydrate bestehen hauptsächlich aus komplexen Kohlenhydraten, deren Quellen Mais, Kartoffeln und verschiedene Vollkorngetreide sind.
Beschränken Sie den Verzehr von frittierten Speisen und Süßigkeiten (Snacks, Honig, zuckerhaltige Getränke) unbedingt. Beachten Sie außerdem, dass auch viel Obst und Nüsse Energie liefern. Empfohlen werden 350 Gramm Obst und 25 Gramm Nüsse pro Tag.
Um Ihr Idealgewicht zu halten, reduzieren Sie Ihre Kalorienzufuhr und steigern Sie gleichzeitig Ihre körperliche Aktivität. Idealgewicht = (Körpergröße - 105) * (1 + 10 %). Testen Sie sich täglich, um zu überprüfen, ob Sie dem Ideal entsprechen.
2. Fettarm: Reduzieren Sie die Fettzufuhr. Gemeint sind hier gesättigte Fettsäuren, also Fette wie Schmalz und Butter; es gibt aber auch eine Fettart, die für den menschlichen Körper besser ist: ungesättigte Fettsäuren.
Ungesättigte Fettsäuren werden in mehrfach ungesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren unterteilt. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren stammen hauptsächlich aus Pflanzenölen, Nüssen und Fischölen und können den Blutfett- und Cholesterinspiegel effektiv regulieren.
Einfach ungesättigte Fettsäuren werden aus Olivenöl und Teeöl gewonnen. Sie können den Blutcholesterinspiegel und den LDL-Cholesterinspiegel senken und gleichzeitig den HDL-Cholesterinspiegel im Blut erhöhen.
Persönliche Empfehlung: Bei der allgemeinen Ernährung sollte das Verhältnis von gesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigten Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren 1:1:1 betragen. Dies entspricht einer ausgewogenen Kombination aus rotem Fleisch, Fisch und Nüssen, die die Blutfettwerte effektiv senken kann.
3. Niedriger Cholesterinspiegel: Reduzieren Sie die Cholesterinzufuhr. Cholesterin wird von Tieren in inneren Organen wie Bauchfell, Darmschleimhaut und Fettgewebe produziert. Eine vollständige Cholesterinzufuhr ist jedoch nicht verboten, da Cholesterin ein lebenswichtiger Stoff ist und vom Körper selbst synthetisiert wird, selbst wenn es nicht zugeführt wird.
4. Ballaststoffreich: Der Verzehr von mehr frischem Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten und anderen ballaststoffreichen Lebensmitteln trägt zur Senkung der Blutfettwerte bei und steigert das Sättigungsgefühl. Wenn Sie abnehmen, sollten Sie mehr Gemüse essen.
5. Ausreichende Proteinmenge: Zu den Hauptproteinquellen zählen mageres Fleisch, Meeresfrüchte, Eier, Milch und Sojaprodukte. Eine angemessene Proteinzufuhr ist die Grundlage für eine starke Körperabwehr sowie zur Vorbeugung und Behandlung von Fettstoffwechselstörungen. Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von tierischen und pflanzlichen Proteinen.

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