Mit dem steigenden Lebensstandard der Bevölkerung rückt die Gesundheitsvorsorge immer stärker in den Fokus, und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfahren zunehmende Aufmerksamkeit. Die Aufklärung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist jedoch nach wie vor unzureichend. Diverse Hausmittel und Gerüchte beeinflussen die Gesundheitsentscheidungen der Menschen und verzögern sogar Behandlungsmöglichkeiten.
Reagieren Sie mit Bedacht und betrachten Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die richtige Weise.
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Zeit von entscheidender Bedeutung. Daher sind Früherkennung, frühzeitiges Eingreifen und eine zeitnahe medizinische Behandlung unerlässlich. Nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) stirbt das Herzgewebe nach mehr als 20 Minuten Ischämie ab, und innerhalb von sechs Stunden sind bereits etwa 80 % des Myokards geschädigt. Bei Herzschmerzen oder anderen Beschwerden sollten Sie daher umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, um die bestmögliche Behandlung nicht zu verpassen.
Aber selbst wenn Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, müssen Sie sich keine allzu großen Sorgen machen. Die richtige Behandlung der Erkrankung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Die fünf wichtigsten Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen Ernährung, Bewegung, Medikamente, Raucherentwöhnung und psychologische Unterstützung. Daher sind Entspannung, das Befolgen ärztlicher Anweisungen, eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil wesentlich für die Genesung.
Gerüchte und Missverständnisse über Herz-Kreislauf-Erkrankungen
1. Die Schlafposition verursacht keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die Körperhaltung ändert sich im Schlaf ständig, und niemand verharrt dauerhaft in einer bestimmten Position. Zudem ist keine Haltung auf Dauer förderlich für die Durchblutung. Eine verkrampfte Haltung kann die Angst nur verstärken.
2. Es gibt kein „spezielles Medikament“ gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist der Schlüssel.
Obwohl grüner Tee aus ernährungswissenschaftlicher Sicht antioxidative Wirkungen hat und positive Auswirkungen auf die Blutgefäße besitzt, ist der menschliche Körper ein komplexes System, und das Herz-Kreislauf-System ist mit vielen Organen verbunden. Es ist schwierig, die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems allein durch den Verzehr einer einzigen Nahrungsquelle zu gewährleisten. Viel wichtiger ist eine abwechslungsreiche Ernährung, die die Aufnahme verschiedener Nährstoffe fördert.
Obwohl Studien gezeigt haben, dass der Konsum von Rotwein unter bestimmten Bedingungen das Risiko eines Herzinfarkts verringert, belegen sie gleichzeitig, dass er direkt mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergeht. Daher wird davon abgeraten, Alkoholkonsum zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzusetzen.
3. Im Falle eines Herzinfarkts hat das Rufen eines Krankenwagens zur Ersten Hilfe oberste Priorität.
Aus medizinischer Sicht zielt die „Kneiftechnik“ auf ohnmächtige Personen ab. Durch den starken Schmerz soll das Erwachen des Patienten gefördert werden. Bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist diese äußere Stimulation jedoch wirkungslos. Bei reinen Herzschmerzen können Nitroglycerin, Baoxin-Tabletten etc. Linderung verschaffen; bei einem Herzinfarkt sollte zunächst ein Notarzt gerufen und anschließend eine bequeme Position für den Patienten gefunden werden, um die Belastung des Herzens zu reduzieren.
Visitenkarte
Chinesisches WeChat