Die traditionelle klinische Anwendung von D-Dimer


Autor: Erfolgsmensch   

1. Diagnose und Fehlerbehebung bei venöser Thromboembolie (VTE):
Die D-Dimer-Bestimmung in Kombination mit klinischen Risikobewertungsinstrumenten eignet sich gut zur Ausschlussdiagnostik von tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LE). Bei der Thrombusdiagnostik müssen bestimmte Anforderungen an die D-Dimer-Reagenzien, die Methodik usw. gestellt werden. Gemäß dem D-Dimer-Industriestandard muss die negative Vorhersagerate in Kombination mit der A-priori-Wahrscheinlichkeit ≥ 97 % und die Sensitivität ≥ 95 % betragen.
2. Zusätzliche Diagnose der disseminierten intravaskulären Koagulopathie (DIC):
Die typische Manifestation einer disseminierten intravaskulären Koagulopathie (DIC) ist die Hyperfibrinolyse, deren Nachweis eine wichtige Rolle im DIC-Score spielt. Klinisch zeigt sich, dass der D-Dimer-Wert bei DIC-Patienten signifikant ansteigt (um mehr als das Zehnfache). In nationalen und internationalen Leitlinien und Konsensusempfehlungen zur DIC-Diagnostik wird der D-Dimer-Wert als einer der Laborindikatoren für die Diagnose einer DIC angesehen. Zur Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit wird die Durchführung einer Fibrinolyse-Diagnostik (FDP) empfohlen. Die Diagnose einer DIC kann jedoch nicht allein auf einem einzelnen Laborindikator oder einem einzelnen Untersuchungsergebnis basieren. Sie erfordert eine umfassende Analyse und dynamische Überwachung in Verbindung mit den klinischen Manifestationen des Patienten und anderen Laborindikatoren, um eine fundierte Beurteilung zu ermöglichen.