Was ist das Problem mit der Blutgerinnung?


Autor: Erfolgsmensch   

Die negativen Folgen einer gestörten Blutgerinnung hängen eng mit der Art der gestörten Blutgerinnung zusammen. Die genaue Analyse sieht wie folgt aus:

1. Hyperkoagulabilität: Bei einer Hyperkoagulabilität, bedingt durch eine gestörte Blutgerinnung, kann es zu einer Reihe von Reaktionen kommen. Beispielsweise neigen Patienten mit Hyperkoagulabilität zu Thrombosen, die wiederum Embolien begünstigen. Tritt die Embolie im zentralen Nervensystem auf, kommt es häufig zu Hirninfarkt, Halbseitenlähmung, Aphasie und anderen Symptomen. Bei einer Lungenembolie, die bei Patienten mit Hyperkoagulabilität auftritt, äußern sich Symptome wie pfeifende Atemgeräusche, Engegefühl in der Brust, Atemnot und ein niedriger Blutsauerstoffgehalt, der sich auch durch Sauerstoffgabe nicht bessern lässt. Bildgebende Verfahren wie die Computertomographie der Lunge zeigen eine keilförmige Lungenembolie. Bei einer Hyperkoagulabilität des Herzens kommt es häufig zu einer koronaren Herzkrankheit. Nach der Bildung eines Thrombus entwickelt der Patient in der Regel ein akutes Koronarsyndrom mit Symptomen wie Herzinfarkt und Angina pectoris. Eine Embolie in anderen Teilen der unteren Extremitäten kann zu asymmetrischen Ödemen der unteren Extremitäten führen. Tritt sie im Darmtrakt auf, kommt es in der Regel zu einer Mesenterialthrombose, und es können schwere Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen und Aszites auftreten.

2. Hypokoagulabilität: Aufgrund eines Mangels an Gerinnungsfaktoren oder einer Hemmung der Gerinnungsfunktion besteht eine erhöhte Blutungsneigung, beispielsweise Zahnfleischbluten, Nasenbluten (Blutungen aus der Nasenhöhle und großflächige Hämatome) oder, bei schwerem Gerinnungsfaktormangel wie Hämophilie, Gelenkblutungen. Wiederholte Gelenkblutungen können zu Gelenkverformungen führen und die Lebensqualität beeinträchtigen. In schweren Fällen kann es auch zu Hirnblutungen kommen, die lebensbedrohlich sind.