99 % aller Blutgerinnsel verursachen keine Symptome.
Zu den thrombotischen Erkrankungen zählen arterielle und venöse Thrombosen. Arterielle Thrombosen treten relativ häufiger auf, venöse Thrombosen galten jedoch lange als seltene Erkrankung und fanden daher nicht genügend Beachtung.
1. Arterielle Thrombose: die Hauptursache von Herzinfarkt und Hirninfarkt
Die bekannteste Ursache für Herzinfarkt und Hirninfarkt ist die arterielle Thrombose.
Aktuell ist die Zahl der hämorrhagischen Schlaganfälle unter den nationalen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwar rückläufig, doch die Morbidität und Mortalität der koronaren Herzkrankheit steigen weiterhin rapide an, allen voran beim Myokardinfarkt! Auch der Hirninfarkt ist, wie der Myokardinfarkt, für seine hohe Morbidität, hohe Behinderungsrate, hohe Rezidivrate und hohe Mortalität bekannt!
2. Venenthrombose: „unsichtbarer Killer“, asymptomatisch
Thrombose ist die gemeinsame Pathogenese von Myokardinfarkt, Schlaganfall und venöser Thromboembolie, den drei häufigsten tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit.
Die Schwere der ersten beiden Erkrankungen dürfte allgemein bekannt sein. Obwohl die venöse Thromboembolie die dritthäufigste Todesursache im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt, ist das öffentliche Bewusstsein dafür leider sehr gering.
Die Venenthrombose wird auch als „unsichtbarer Killer“ bezeichnet. Das Beängstigende daran ist, dass die meisten Venenthrombosen keine Symptome verursachen.
Es gibt drei Hauptfaktoren für eine Venenthrombose: verlangsamter Blutfluss, Schädigung der Venenwand und erhöhte Blutgerinnungsneigung.
Patienten mit Krampfadern, Patienten mit hohem Blutzucker, Bluthochdruck, Dyslipidämie, Patienten mit Infektionen, Menschen, die lange sitzen und stehen, und Schwangere zählen zu den Risikogruppen für Venenthrombosen.
Nach dem Auftreten einer Venenthrombose können in leichten Fällen Symptome wie Rötung, Schwellung, Steifheit, Knoten, krampfartige Schmerzen und andere Venensymptome auftreten.
In schweren Fällen entwickelt sich eine tiefe Phlebitis, und die Haut des Patienten zeigt ein braunes Erythem, gefolgt von einer violett-dunkelroten Verfärbung, Ulzeration, Muskelatrophie und Nekrose, Fieber am ganzen Körper, starken Schmerzen beim Patienten und möglicherweise schließlich einer Amputation.
Wenn das Blutgerinnsel in die Lunge wandert, kann die Blockierung der Lungenarterie eine Lungenembolie verursachen, die lebensbedrohlich sein kann.
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