Wie kann man eine schlechte Blutgerinnung verbessern?


Autor: Erfolgsmensch   

Bei einer gestörten Blutgerinnung sollten zunächst ein Blutbild und Gerinnungsfunktionstests durchgeführt werden. Gegebenenfalls sollte eine Knochenmarksuntersuchung erfolgen, um die Ursache der gestörten Blutgerinnung zu klären. Anschließend sollte eine gezielte Behandlung erfolgen.

1. Thrombozytopenie
Die essentielle Thrombozytopenie ist eine Autoimmunerkrankung, die die Gabe von Glukokortikoiden und Gammaglobulin zur Immunsuppression sowie von Androgenen zur Förderung der Blutbildung erfordert. Bei Thrombozytopenie aufgrund eines Hypersplenismus ist eine Splenektomie notwendig. Bei schwerer Thrombozytopenie ist eine Einschränkung der körperlichen Aktivität erforderlich, und Thrombozytentransfusionen reduzieren schwere Blutungen.

2. Gerinnungsfaktormangel
Hämophilie ist eine erbliche Blutgerinnungsstörung. Der Körper kann die Gerinnungsfaktoren VIII und IX nicht selbst herstellen, wodurch es zu Blutungen kommt. Bislang gibt es keine Heilung; die Gerinnungsfaktoren können lediglich im Rahmen einer Substitutionstherapie zugeführt werden. Verschiedene Formen von Hepatitis, Leberzirrhose, Leberkrebs und andere Leberfunktionsstörungen führen ebenfalls zu einer verminderten Produktion von Gerinnungsfaktoren, sodass eine leberschützende Behandlung erforderlich ist. Auch ein Vitamin-K-Mangel kann Blutungen verursachen; in diesem Fall ist eine zusätzliche Vitamin-K-Gabe notwendig, um das Blutungsrisiko zu senken.

3. Erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäßwände
Eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäßwände, die durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden kann, beeinträchtigt auch die Blutgerinnung. Um die Durchlässigkeit der Blutgefäße zu verbessern, ist die Einnahme von Medikamenten wie Vitamin C erforderlich.