Was ist eine Hauptursache für Thrombosen?


Autor: Erfolgsmensch   

Eine Thrombose entsteht im Allgemeinen durch Schädigungen der kardiovaskulären Endothelzellen, einen abnormalen Blutfluss und eine erhöhte Blutgerinnung.

1. Schädigung der kardiovaskulären Endothelzellen: Die Schädigung der Gefäßendothelzellen ist die wichtigste und häufigste Ursache für die Bildung von Thromben. Sie tritt vermehrt bei rheumatischer und infektiöser Endokarditis, schweren atherosklerotischen Plaques, traumatischen oder entzündlichen Venenverletzungen usw. auf. Darüber hinaus kann es nach Hypoxie, Schock, Sepsis und bakteriellen Endotoxinen, die zu ausgedehnten Endothelschäden im gesamten Körper führen, zu einer Aktivierung des Kollagens unter dem Endothel und damit zu einer disseminierten intravaskulären Koagulation (DIC) kommen. In der Mikrozirkulation des gesamten Körpers bilden sich Thromben.

2. Abnorme Blutströmung: Dies bezieht sich hauptsächlich auf eine Verlangsamung des Blutflusses und die Bildung von Wirbeln im Blutstrom. Aktivierte Gerinnungsfaktoren und Thrombin erreichen lokal die für die Gerinnung erforderliche Konzentration, was die Bildung eines Thrombus begünstigt. Venen sind besonders anfällig für Thromben, die häufiger bei Patienten mit Herzinsuffizienz, chronischen Erkrankungen und nach postoperativer Bettruhe auftreten. Im Herzen und in den Arterien ist der Blutfluss hingegen schnell, wodurch die Thrombusbildung erschwert wird. Verlangsamt sich der Blutfluss jedoch im linken Vorhof, bei Aneurysmen oder Gefäßästen und treten bei Mitralklappenstenose Wirbelströmungen auf, besteht auch hier ein erhöhtes Thromboserisiko.

3. Erhöhte Blutgerinnung: Im Allgemeinen führt die Zunahme von Blutplättchen und Gerinnungsfaktoren im Blut oder die Abnahme der Aktivität des fibrinolytischen Systems zu einem hyperkoagulablen Zustand im Blut, der häufiger bei erblichen und erworbenen hyperkoagulablen Zuständen auftritt.

Darüber hinaus kann auch ein unzureichender venöser Rückfluss die Ursache sein. Durch eine effektive Diagnose der jeweiligen Erkrankung können gezielte wissenschaftliche Präventions- und Behandlungsmaßnahmen zur Genesung beitragen.