Was bedeutet ein erhöhter Fibrinogenspiegel?


Autor: Erfolgsmensch   

FIB ist die englische Abkürzung für Fibrinogen, ein Gerinnungsfaktor. Ein hoher FIB-Wert bedeutet, dass das Blut hyperkoagulabel ist und sich leicht ein Thrombus bildet.

Nach Aktivierung des menschlichen Gerinnungsmechanismus wird Fibrinogen unter der Einwirkung von Thrombin zu Fibrinmonomer, und Fibrinmonomer kann sich zu Fibrinpolymer aggregieren, welches die Bildung eines Blutgerinnsels begünstigt und eine wichtige Rolle im Gerinnungsprozess spielt.

Fibrinogen wird hauptsächlich von Hepatozyten synthetisiert und ist ein Protein mit Gerinnungsfunktion. Sein Normalwert liegt zwischen 2 und 4 qL. Fibrinogen ist eine gerinnungsrelevante Substanz, und sein Anstieg ist häufig eine unspezifische Körperreaktion und ein Risikofaktor für thromboembolische Erkrankungen.
Der FIB-Wert (Blutgerinnungsfaktor) kann bei vielen Erkrankungen erhöht sein, z. B. bei häufigen genetischen oder entzündlichen Faktoren, hohen Blutfettwerten und Bluthochdruck.

Hohe Blutgerinnungsneigung kann durch verschiedene Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Diabetes, Tuberkulose, Bindegewebserkrankungen, Herzerkrankungen und bösartige Tumore begünstigt werden. Das Vorliegen einer dieser Erkrankungen kann zur Bildung von Blutgerinnseln führen. Ein erhöhter Fibrinogenwert (FIB) deutet daher auf eine erhöhte Blutgerinnung hin.

Ein hoher Fibrinogenspiegel bedeutet, dass das Blut hyperkoagulabel ist und zu Thrombosen neigt. Fibrinogen ist auch als Gerinnungsfaktor I bekannt. Ob endogene oder exogene Blutgerinnung – im letzten Schritt aktiviert Fibrinogen die Fibroblasten. Proteine ​​verknäueln sich nach und nach zu einem Netzwerk und bilden so Blutgerinnsel. Fibrinogen repräsentiert somit die Leistungsfähigkeit der Blutgerinnung.

Fibrinogen wird hauptsächlich in der Leber synthetisiert und kann bei vielen Erkrankungen erhöht sein. Häufige genetische oder entzündliche Faktoren sind hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Diabetes, Tuberkulose, Bindegewebserkrankungen, Herzerkrankungen und bösartige Tumore. Nach größeren Operationen wird die Fibrinogenproduktion ebenfalls angeregt, da der Körper zur Blutstillung benötigt wird.