Wie man Blutungen aufgrund einer gestörten Blutgerinnungsfunktion stoppt


Autor: Erfolgsmensch   

Wenn eine gestörte Blutgerinnung zu Blutungen führt, kann dies auf eine verminderte Gerinnungsfunktion zurückzuführen sein. Eine Untersuchung der Gerinnungsfaktoren ist erforderlich. Es zeigt sich, ob die Blutung durch einen Mangel an Gerinnungsfaktoren oder einen Überschuss an Antikoagulanzien verursacht wird. Je nach Ursache werden die entsprechenden Gerinnungsfaktoren oder frisches Plasma substituiert. Ein Überschuss an Gerinnungsfaktoren kann die Blutung stillen. Klinisch lässt sich feststellen, ob die entsprechenden Gerinnungsfaktoren der intrinsischen und extrinsischen Gerinnungswege vermindert sind oder eine Funktionsstörung aufweisen. Es wird geprüft, ob die abnorme Gerinnungsfunktion durch einen Mangel an Gerinnungsfaktoren oder eine Funktionsstörung der Gerinnungsfaktoren bedingt ist. Dies betrifft insbesondere folgende Zustände:

1. Abnormer endogener Gerinnungsweg: Der wichtigste Gerinnungsfaktor, der den endogenen Gerinnungsweg beeinflusst, ist die aPTT. Eine verlängerte aPTT deutet auf abnorme Gerinnungsfaktoren im endogenen Weg hin, wie z. B. Faktor XII, Faktor VIII und Faktor XIII. Ein Faktormangel kann bei Patienten Blutungen verursachen.

2. Abnormer extrinsischer Gerinnungsweg: Bei verlängerter PT kann festgestellt werden, dass Gewebefaktor, Faktor V und Faktor X im gemeinsamen Gerinnungsweg alle abnormal sind, d. h. die Verringerung ihrer Anzahl führt zu einer verlängerten Gerinnungszeit und verursacht Blutungen beim Patienten.