Sind die Wasserleitungen verstopft, leidet die Wasserqualität; sind die Straßen blockiert, kommt der Verkehr zum Erliegen; sind die Blutgefäße verstopft, wird der Körper geschädigt. Thrombose ist die Hauptursache für Gefäßverstopfungen. Sie ist wie ein umherirrender Geist in den Blutgefäßen und kann jederzeit die Gesundheit gefährden.
Ein Thrombus, umgangssprachlich auch „Blutgerinnsel“ genannt, verstopft wie ein Pfropfen die Blutgefäße in verschiedenen Körperteilen und führt so zu einer Unterbrechung der Blutversorgung der betroffenen Organe und zum plötzlichen Tod. Ein Blutgerinnsel im Gehirn kann einen Hirninfarkt verursachen, in den Herzkranzgefäßen einen Herzinfarkt und in der Lunge eine Lungenembolie. Warum entstehen Blutgerinnsel? Der Hauptgrund liegt im Vorhandensein des Gerinnungs- und des Antikoagulationssystems im menschlichen Blut. Normalerweise halten sich beide Systeme im Gleichgewicht und gewährleisten so einen normalen Blutfluss ohne Thrombusbildung. Unter bestimmten Umständen, wie z. B. verlangsamtem Blutfluss, Störungen der Gerinnungsfaktoren oder Gefäßschäden, kann es jedoch zu einer Überkoagulation oder einer Schwächung der Antikoagulation kommen. Dadurch gerät das Gleichgewicht aus dem Gleichgewicht und der Körper wird anfälliger für Thromben.
In der klinischen Praxis werden Thrombosen üblicherweise in arterielle, venöse und kardiale Thrombosen unterteilt. Sie alle haben zudem innere Gefäße, die sie bevorzugt verstopfen.
Venenthrombosen blockieren bevorzugt die Lunge. Sie werden auch als „stiller Killer“ bezeichnet, da sie oft keine Symptome verursachen und im schlimmsten Fall tödlich enden. Eine häufige Folge ist die Lungenembolie, die durch tiefe Venenthrombosen in den Beinen verursacht wird.
Arterielle Thrombosen können das Herz blockieren. Sie sind sehr gefährlich und betreffen am häufigsten die Herzkranzgefäße, was zu koronarer Herzkrankheit führen kann. Ein arterieller Thrombus verstopft die Hauptblutgefäße des Körpers – die Koronararterien – und unterbricht so die Blutversorgung von Gewebe und Organen, was einen Herzinfarkt oder Hirninfarkt auslösen kann.
Herzthrombosen neigen dazu, das Gehirn zu blockieren. Patienten mit Vorhofflimmern sind besonders anfällig für Herzthrombosen, da die normale systolische Bewegung des Vorhofs ausfällt. Dies führt zur Bildung eines Thrombus in der Herzhöhle. Löst sich insbesondere ein Thrombus aus dem linken Vorhof ab, kann er mit hoher Wahrscheinlichkeit Hirngefäße blockieren und eine Hirnembolie verursachen.
Vor dem Auftreten einer Thrombose verläuft diese äußerst unbemerkt, und die meisten Fälle treten in ruhigen Situationen auf. Die Symptome sind dann jedoch oft schwerwiegend. Daher ist aktive Vorbeugung sehr wichtig. Bewegen Sie sich täglich ausreichend, vermeiden Sie langes Verharren in einer Position und verzehren Sie mehr Obst und Gemüse. Es wird außerdem empfohlen, dass Risikogruppen für Thrombosen, wie z. B. Menschen mittleren und höheren Alters oder Personen, die sich einer Operation unterzogen haben oder Gefäßverletzungen erlitten haben, regelmäßig eine Thrombose- und Antikoagulationsambulanz im Krankenhaus oder einen Kardiologen auf veränderte Blutgerinnungsfaktoren untersuchen lassen und sich regelmäßig auf ein mögliches Thromboserisiko untersuchen lassen.
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