PT steht in der Medizin für Prothrombinzeit, aPTT für aktivierte partielle Thromboplastinzeit. Die Blutgerinnung ist für den menschlichen Körper von großer Bedeutung. Störungen der Blutgerinnung können zu Thrombosen oder Blutungen führen und lebensbedrohlich sein. Die klinische Überwachung der PT- und aPTT-Werte dient als Standard für die Anwendung bestimmter Antikoagulanzien. Zu hohe Messwerte erfordern eine Dosisreduktion der Antikoagulanzien, um Blutungen zu vermeiden.
1. Prothrombinzeit (PT): Sie ist einer der sensitivsten Indikatoren des menschlichen Blutgerinnungssystems. Eine Verlängerung der PT um mehr als 3 Sekunden ist in der klinischen Praxis besonders aussagekräftig und kann Aufschluss darüber geben, ob die exogene Gerinnungsfunktion normal ist. Eine Verlängerung tritt im Allgemeinen bei angeborenem Gerinnungsfaktormangel, schwerer Leberzirrhose, Leberversagen und anderen Erkrankungen auf. Darüber hinaus können auch übermäßige Dosen von Heparin und Warfarin zu einer verlängerten PT führen.
2. Aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT): Sie ist in der klinischen Praxis ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der endogenen Blutgerinnungsfunktion. Eine signifikante Verlängerung der aPTT tritt vor allem bei angeborenen oder erworbenen Gerinnungsfaktormängeln wie Hämophilie und systemischem Lupus erythematodes auf. Auch eine abnorme Dosierung von Antikoagulanzien aufgrund einer Thrombose kann zu einer signifikanten Verlängerung der aPTT führen. Ein niedriger Messwert deutet auf eine Hyperkoagulabilität hin, beispielsweise bei tiefer Venenthrombose.
Um zu wissen, ob Ihre PT- und APTT-Werte im Normbereich liegen, sollten Sie deren Normbereich kennen. Der Normbereich für die PT liegt bei 11–14 Sekunden, der für die APTT bei 27–45 Sekunden. Eine PT-Verlängerung von mehr als 3 Sekunden ist klinisch relevant, eine APTT-Verlängerung von mehr als 10 Sekunden ist hochgradig klinisch relevant.
Visitenkarte
Chinesisches WeChat