Was bedeutet Koagulation im medizinischen Sinne?


Autor: Erfolgsmensch   

Medizinisch gesehen ist die Blutgerinnung ein komplexer physiologischer Prozess, bei dem sich flüssiges Blut in gelartige Blutklumpen verwandelt. Hauptzweck ist die Blutstillung und die Verhinderung übermäßigen Blutverlusts. Im Folgenden werden die Gerinnungsfaktoren, der Gerinnungsprozess und die Mechanismen der gestörten Blutgerinnung detailliert erläutert:

1. Gerinnungsfaktoren: Im Blut befinden sich zahlreiche Gerinnungsfaktoren, wie beispielsweise Faktor I (Fibrinogen), Faktor II (Prothrombin), Faktor V, Faktor VII, Faktor VIII, Faktor IX, Faktor X, Faktor XI, Faktor XII usw. Die meisten von ihnen werden in der Leber synthetisiert. Diese Gerinnungsfaktoren spielen eine Schlüsselrolle im Gerinnungsprozess und führen durch eine Reihe von Aktivierungen und Wechselwirkungen schließlich zur Blutgerinnung.

2. Blutgerinnung: Diese lässt sich in den intrinsischen und den exogenen Gerinnungsweg unterteilen. Beide Wege münden schließlich in den gemeinsamen Gerinnungsweg, wo Thrombin gebildet wird, welches wiederum Fibrinogen in Fibrin umwandelt und so ein Blutgerinnsel bildet.
(1) Intrinsischer Gerinnungsweg: Bei Schädigung des Gefäßendothels und Kontakt des Blutes mit den freiliegenden subendothelialen Kollagenfasern wird Faktor XII aktiviert und der intrinsische Gerinnungsweg in Gang gesetzt. Anschließend werden Faktor XI, Faktor IX, Faktor X usw. nacheinander aktiviert. Schließlich bilden Faktor X, Faktor V, Calciumionen und Phospholipide auf der von den Thrombozyten bereitgestellten Phospholipidoberfläche den Prothrombinaktivator.

(2) Extrinsischer Gerinnungsweg: Er wird durch die Freisetzung von Gewebefaktor (TF) infolge von Gewebeschädigung ausgelöst. TF verbindet sich mit Faktor VII zu einem TF-VII-Komplex, der Faktor X aktiviert und anschließend den Prothrombinaktivator bildet. Der extrinsische Gerinnungsweg verläuft schneller als der intrinsische und führt zu einer schnelleren Blutgerinnung.

(3) Gemeinsamer Gerinnungsweg: Nach der Bildung des Prothrombinaktivators wird Prothrombin zu Thrombin aktiviert. Thrombin ist ein wichtiger Gerinnungsfaktor, der die Umwandlung von Fibrinogen in Fibrinmonomere katalysiert. Unter der Einwirkung von Faktor XIII und Calciumionen vernetzen sich die Fibrinmonomere zu stabilen Fibrinpolymeren. Diese Fibrinpolymere bilden ein Netzwerk, in dem Blutzellen eingeschlossen werden, wodurch Blutgerinnsel entstehen und die Gerinnung abgeschlossen wird.

3. Abnorme Gerinnungsmechanismen: einschließlich Hyperkoagulabilität und Gerinnungsstörungen.
(1) Hyperkoagulabilität: Der Körper befindet sich in einem hyperkoagulablen Zustand und neigt zu Thrombosen. Beispielsweise steigt bei schweren Traumata, größeren Operationen, bösartigen Tumoren usw. die Aktivität der Gerinnungsfaktoren und der Blutplättchen im Blut an, und die Blutviskosität erhöht sich. Dies kann leicht zu Thrombosen führen, die schwerwiegende Erkrankungen wie Lungenembolie, Hirninfarkt, Herzinfarkt usw. verursachen und lebensbedrohlich sein können.

(2) Gerinnungsstörung: bezeichnet das Fehlen oder die abnorme Funktion bestimmter Gerinnungsfaktoren im Blutgerinnungsprozess, was zu einer erhöhten Blutungsneigung führt. Häufige Ursachen sind erbliche Gerinnungsfaktormängel wie Hämophilie A (Faktor-VIII-Mangel) und Hämophilie B (Faktor-IX-Mangel); Vitamin-K-Mangel, der die Synthese der Faktoren II, VII, IX und X beeinträchtigt; Lebererkrankungen, die zu einer verminderten Synthese von Gerinnungsfaktoren führen; und die Anwendung von Antikoagulanzien wie Warfarin und Heparin, die den Gerinnungsprozess hemmen.

Die Blutgerinnung spielt eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung der normalen physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers. Jede Störung der Blutgerinnung kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. In der klinischen Praxis werden daher häufig verschiedene Gerinnungstests, wie die Prothrombinzeit (PT), die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) und die Fibrinogenbestimmung, eingesetzt, um die Gerinnungsfunktion des Patienten zu beurteilen und so gerinnungsbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Beijing Succeeder Technology Inc. (Börsenkürzel: 688338), gegründet 2003 und seit 2020 börsennotiert, ist ein führender Hersteller von Gerinnungsdiagnostik. Wir sind spezialisiert auf automatisierte Gerinnungsanalysatoren und Reagenzien, ESR/HCT-Analysatoren und Hämorheologie-Analysatoren. Unsere Produkte sind nach ISO 13485 und CE zertifiziert und werden weltweit von über 10.000 Anwendern eingesetzt.

Einführung in den Analysator
Der vollautomatische Gerinnungsanalysator SF-9200 (https://www.succeeder.com/fully-automated-coagulation-analyzer-sf-9200-product) eignet sich für klinische Tests und präoperative Untersuchungen. Auch Krankenhäuser und medizinische Forschungseinrichtungen können den SF-9200 nutzen. Er verwendet ein chromogenes Verfahren zur Bestimmung der Plasmagerinnung mittels Gerinnung, Immunoturbidimetrie und Gerinnungsmessung. Das Gerät zeigt die Gerinnungszeit (in Sekunden) als Messwert an. Nach Kalibrierung mit Kalibrierplasma können weitere Ergebnisse angezeigt werden.
Das Produkt besteht aus einer beweglichen Probenahmesonde, einer Reinigungseinheit, einer beweglichen Küvetteneinheit, einer Heiz- und Kühleinheit, einer Testeinheit, einer Betriebsanzeigeeinheit und einer LIS-Schnittstelle (zum Drucken und zur Datenübertragung an den Computer).
Hochqualifiziertes und erfahrenes Fachpersonal sowie ein strenges Qualitätsmanagement gewährleisten die Fertigung und hohe Qualität des SF-9200. Jedes Gerät wird sorgfältig geprüft und getestet. Der SF-9200 entspricht den nationalen chinesischen Normen, den Branchenstandards, den Unternehmensstandards und den IEC-Normen.

SF-9200
Vollautomatischer Gerinnungsanalysator

Spezifikation
Testverfahren: Viskositätsbasierte (mechanische) Gerinnungstests, chromogene und Immunassays.
Aufbau: 4 Sonden an separaten Armen, Kappendurchstechen optional.
Testkanal: 20
Inkubationskanal: 30
Reagenzposition: 60 Dreh- und Kipppositionen, interne Barcode-Lesung und automatische Beladung, Reagenzvolumenüberwachung,
Automatische Umschaltung mehrerer Ampullen, Kühlfunktion, berührungslose Reagenzienmischung.
Probenposition: 190 und erweiterbar, automatische Beladung, Überwachung des Probenvolumens, automatische Drehung des Röhrchens und Barcode-Lesung, 8 separate STAT-Positionen, Kappendurchstechen optional, LAS-Unterstützung.
Datenspeicherung: Automatische Speicherung der Ergebnisse, Steuerdaten, Kalibrierungsdaten und deren Diagramme.
Intelligente Überwachung: Kollisionsverhinderung der Sonde, Küvettenfang, Flüssigkeitsdruck, Sondenblockierung und Betrieb.
Die Ergebnisse können nach Datum, Proben-ID oder anderen Kriterien durchsucht, storniert, genehmigt, hochgeladen, exportiert, ausgedruckt und nach Testanzahl gezählt werden.
Parametersatz: Der Testprozess ist definierbar, Testparameter und Ergebniseinheit sind einstellbar; zu den Testparametern gehören Analyse-, Ergebnis-, Verdünnungs- und Wiederholungstestparameter.
Durchsatz: PT ≥ 415 T/H, D-Dimer ≥ 205 T/H.
Instrumentenabmessungen: 1500*835*1400 (L* B* H, mm)
Gewicht des Instruments: 220 kg

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