Die Bedeutung des Nachweises von D-Dimer bei Schwangeren


Autor: Erfolgsmensch   

Die meisten Menschen kennen D-Dimer nicht und wissen nicht, welche Funktion es hat. Welche Auswirkungen hat ein erhöhter D-Dimer-Wert auf den Fötus während der Schwangerschaft? Lernen wir uns nun gemeinsam kennen.

Was ist D-Dimer?
D-Dimer ist ein wichtiger Parameter zur Überwachung der Blutgerinnung in der klinischen Praxis. Es ist ein Marker für spezifische Fibrinolyseprozesse. Ein erhöhter D-Dimer-Wert deutet häufig auf das Auftreten von Thrombosen hin, wie z. B. tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie. D-Dimer wird auch zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des fibrinolytischen Systems eingesetzt, wie z. B. Thrombosen, ausgeprägten Gerinnungsstörungen und abnormalen Gerinnungsfaktoren. Bei bestimmten Erkrankungen wie Tumoren oder Schwangerschaftssyndromen ist die Überwachung während einer Thrombolysetherapie ebenfalls sehr sinnvoll.

Welche Auswirkungen hat ein hoher D-Dimer-Wert auf den Fötus?
Erhöhte D-Dimer-Werte können die Geburt erschweren und zu einer fetalen Hypoxie führen. Zudem erhöhen sie bei Schwangeren das Risiko von Blutungen oder einer Fruchtwasserembolie während der Wehen und gefährden somit die Geburt. Gleichzeitig können hohe D-Dimer-Werte bei Schwangeren zu emotionaler Anspannung und Beschwerden wie körperlichem Unwohlsein führen. Durch den erhöhten Druck in der Gebärmutter während der Schwangerschaft kommt es zu einer Erweiterung der Beckenvenen, was Thrombosen begünstigen kann.

Welche Bedeutung hat die Überwachung des D-Dimer-Spiegels während der Schwangerschaft?
Erhöhte D-Dimer-Werte treten häufiger bei Schwangeren auf und spiegeln deren erhöhte Blutgerinnungsneigung sowie die gesteigerte Fibrinolyse wider. Normalerweise weisen Schwangere höhere D-Dimer-Werte auf als Nicht-Schwangere, und diese Werte steigen mit fortschreitender Schwangerschaft weiter an. Bei bestimmten Erkrankungen, wie beispielsweise schwangerschaftsinduzierter Hypertonie, kann ein abnormaler Anstieg des D-Dimer-Polymers jedoch ein Warnsignal sein, da Patientinnen mit Schwangerschaftshypertonie ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und disseminierte intravaskuläre Koagulopathie (DIC) haben. Die pränatale Bestimmung dieses Parameters ist daher von großer Bedeutung für die Überwachung und Behandlung der Erkrankung.

Es ist allgemein bekannt, dass Untersuchungen in der Schwangerschaft sehr wichtig sind, um Auffälligkeiten bei Schwangeren und ihren Föten frühzeitig zu erkennen. Viele werdende Mütter fragen sich, was zu tun ist, wenn der D-Dimer-Wert erhöht ist. Bei einem zu hohen D-Dimer-Wert sollte die Schwangere bewusst darauf achten, die Blutviskosität zu reduzieren und einer Thrombose vorzubeugen.

Daher sind regelmäßige geburtshilfliche Untersuchungen während der Schwangerschaft unbedingt erforderlich, um Risiken für den Fötus und die Schwangere zu vermeiden.