Wie diagnostiziert man Krankheiten, die subkutane Blutungen verursachen?


Autor: Erfolgsmensch   

Krankheiten, die zu subkutanen Blutungen führen, können mit folgenden Methoden diagnostiziert werden:
1. Aplastische Anämie
Die Haut zeigt blutende Stellen oder großflächige Blutergüsse, begleitet von Blutungen der Mund- und Nasenschleimhaut, des Zahnfleisches, der Bindehaut und anderer Bereiche oder in kritischen Fällen von tiefen Organblutungen. Es können Symptome wie Anämie und Infektionen auftreten. Die Laboruntersuchung ergab eine schwere Panzytose im Blutbild, eine stark verminderte Knochenmarkproliferation in mehreren Bereichen sowie eine signifikante Reduktion der Granulozyten, Erythrozyten und Megakaryozyten.
2. Multiples Myelom
Häufig treten Nasenbluten, Zahnfleischbluten und violette Narben auf der Haut auf, begleitet von offensichtlichen Knochenschäden, Nierenfunktionsstörungen, Anämie, Infektionen und anderen Symptomen.
Das Blutbild zeigt häufig eine normale zellpositive Pigmentanämie; eine abnorme Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark mit Ansammlungen von Myelomzellen; das auffälligste Merkmal dieser Erkrankung ist das Vorhandensein von M-Protein im Serum; die Urinuntersuchung kann Proteinurie, Hämaturie und tubulären Urin umfassen; die Diagnose kann anhand der bildgebenden Befunde von Knochenläsionen gestellt werden.
3. Akute Leukämie
Blutungen werden hauptsächlich durch Hautblutungen, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, übermäßige Menstruation verursacht und können auch an verschiedenen Körperstellen auftreten, begleitet von Lymphknotenschwellungen, Druckempfindlichkeit des Brustbeins und sogar Symptomen einer Leukämie des zentralen Nervensystems.
Bei den meisten Patienten zeigt sich im Blutbild eine erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen und im Knochenmark eine deutliche Vermehrung kernhaltiger Zellen, die hauptsächlich aus primitiven Zellen bestehen. Die Diagnose einer Leukämie ist in der Regel anhand der klinischen Symptome sowie der Blut- und Knochenmarksbefunde unkompliziert.
4. Vaskuläre Hämophilie
Blutungen werden hauptsächlich durch Haut- und Schleimhautblutungen verursacht und betreffen Männer und Frauen gleichermaßen. Bei jugendlichen Patientinnen kann es zu verstärkter Menstruation kommen, die mit zunehmendem Alter abnimmt. Die Diagnose kann anhand des Vorhandenseins oder Fehlens einer entsprechenden Familienanamnese, spontaner Blutungen oder Verletzungen bzw. verstärkter Blutungen nach Operationen in Kombination mit klinischen Symptomen und Laborbefunden gestellt werden.
5. Diffuse intravaskuläre Koagulation
Schwere Infektionen, bösartige Tumore, chirurgische Eingriffe und andere Auslöser können zu spontanen und multiplen Blutungen führen. In schweren Fällen kann es zu viszeralen und intrakraniellen Blutungen kommen, die von Schocksymptomen oder Organversagen, beispielsweise von Lunge, Niere und Gehirn, begleitet werden.
Experimentelle Untersuchungen zeigen, dass eine Thrombozytenzahl <100X10 μL, ein Plasmafibrinogengehalt <1,5 g/L oder >4 g/L, ein positiver 3P-Test oder ein Plasma-FDP >20 mg/L, erhöhte oder positive D-Dimer-Werte und eine verkürzte oder verlängerte PT von mehr als 3 Sekunden die Diagnose bestätigen können.